Geisen: Risikoausgleichsrücklage erneut prüfen

(Berlin, 08.09.11 ) Zum Risikomanagement der Landwirte erklärt der
Agrarexperte der FDP-Bundestagsfraktion und Bundestagsabgeordneter der Bezirks Edmund Geisen:
Wetterkapriolen mit einem extrem trockenen Frühjahr und massiven
Regenfällen zur Haupterntezeit haben vielen Landwirten die Erntebilanz
2011 buchstäblich verhagelt. Veredelungsbetriebe wie Schweinemäster
waren sogar doppelte Verlierer, weil sie ihre dadurch höheren
Produktionskosten in keinster Weise am Markt wieder erwirtschaften
konnten.
Aber nicht nur angesichts des Klimawandels, auch zur Abfederung der
immer stärker schwankenden Preise an den liberalisierten Agrarmärkten
benötigen die Landwirte neue Instrumente für ihr Risikomanagement.
Deshalb lasse ich zur Zeit prüfen, ob und wie eine steuerneutrale
Risikoausgleichrücklage zur Einkommenssicherung in schwierigen Jahren
wirken kann.
Eine allgemeine, aus EU-Geldern finanzierte Ernteversicherung lehnt
die FDP jedoch ab. Sie belastet Landwirte und Steuerzahler in Deutschland
und führt nicht zu einem adäquaten Ausgleich wirtschaftlicher
Risiken. Mitnahmeeffekte sind so vorprogrammiert.

PM Risikoausgleichsrücklage 08.09.11

www.edmund-geisen.de

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