Lückenschluss A1: Landesregierung soll endlich reinen Wein einschenken – Lückenschluss ist unsicherer denn je

(Daun, 08.11.2012) Die FDP fordert die Landesregierungen von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz auf, ihre Hinhaltetaktik endlich zu beenden und ihren Bürgerinnen und Bürgern bezüglich des Lückenschlusses der A1 reinen Wein einzuschenken: „Es kann nicht sein“, so der Dauner Bundestagsabgeordnete Edmund Geisen, „dass Minister Lewentz die Notwendigkeit des Lückenschlusses immer wieder betont, gleichzeitig aber alles tut, um den Bau zu verhindern.“

In einem Antwortschreiben an den FDP-Politiker und seine Euskirchner Fraktionskollegin Gabriele Molitor verwies der Minister auf den Koalitionsplan, der eine „Durchführung der naturschutzfachlichen Planungen mit besonderer Untersuchungstiefe“ sowie eine Null-Varianten-Untersuchung vorsehe. Zwar seien beide Prüfaufträge zwischenzeitlich abgeschlossen, allerdings müsse jetzt noch eine Abstimmung mit dem Koalitionspartner durchgeführt werden. Und wenn dann das Bundesverkehrsministerium zustimme, könne das Planfeststellungsverfahren wiederaufgenommen werden. Dabei, stellt Edmund Geisen klar, sei von rheinland-pfälzischer Seite der Großteil der Voraussetzungen für den Lückenschluss entweder bereits seit Jahren geschaffen oder befinde sich im finalen Planungs- und Ausbaustadium „Es liegt daher einzig und allein an den Landesregierungen, wenn die Menschen noch länger auf Entlastung warten müssen“, so Geisen. Molitor ergänzte: Bleibt die A 1 unvollendet, ist sie nur halb so viel wert. Die Ideologische Grüne Blockade führt zu mehr Abgasen, mehr Lärm und schadet der Umwelt insgesamt mehr als der Lückenschluß.

Bestätigt sehen sich die FDP-Politiker in ihren Prognosen zur Entlastung der betroffenen Kommunen. Im Ergebnis ergab die sog. „Null-Varianten–Untersuchung“ des Ministeriums ein teilweise deutlich höheres Verkehrsaufkommen, so der Minister in seinem Schreiben, wobei „im Falle des Nicht-Weiterbaus zahlreiche Fernstraßen, u.a. die hoch belastete A 61 sowie die B 51 und die B 262 erhebliche Mehrverkehre aufweisen“ würden.

Für die FDP ist klar, dass der Lückenschluss eine zwingende Voraussetzung für die wirtschaftliche Weiterentwicklung der Eifel ist und für die dringende Entlastung der Menschen in den Ortsdurchfahrten sorgen wird.

Quelle: www.edmund-geisen.de

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