Kategorie-Archiv: Allgemein

2. Rundbrief erschienen

Nach der Parteitagsaison in Bezirk und Land hat die FDP Eifel-Hunsrück die 2. Ausgabe des Rundbriefs versendet. Sie finden diese auch online auf der Seite Rundbriefe.

Sie finden im RUNDBRIEF-No2-Mai2015:

  • Bericht vom Landesparteitag in Kaiserslautern
  • Vorstellung des Arbeitskreises Organisation & Kommunikation
  • Steckbrief des Kreisverbandes Rhein-Hunsrück
  • Erste Informationen zu den Inhalten der Kampagne des Bezirksverbandes „Mehr Chancen!“
  • Nationalpark Hunsrück-Hochwald
  • Ausblick aus den nächsten Rundbrief

Wir wünschen viel Freude beim Lesen und freuen uns über Ihr Feedback.

Bezirksparteitag in Trier

Am vergangenen Samstag, 21.03.2015 tagte in Trier der ordentliche Bezirksparteitag 2015. Auf dem Programm standen Nachwahlen zum Bezirksvorstand, Reden des Landes- und Bezirksvorsitzenden, ein Grußwort vom Erfolgstrainer Ulrich Hoyer (Münsterland) und die Beratung von Anträgen.

In seinem Geschäftsbericht erläuterte Vorsitzender Thomas Auler die Arbeit im zurückliegenden Jahr. Neben den 10 Bezirksvorstandssitzungen und dem im März 2014 durchgeführten Bezirksparteitag in Riesweiler, fanden Firmenbesuche, Gespräche mit Vereinen und Verbänden, Besuche von landwirtschaftlichen Betrieben, sowie innerparteiliche Neuerungen der Kommunikationsstrukturen statt. Alle Vorhaben wurden unter dem Gesichtspunkt abgehandelt, wie man Arbeitnehmern und Arbeitgebern, sowie Verbänden, Vereinen und dem Einzelnen bei Problemen vor Ort helfen kann. Ein besonderes Thema war auch die desolate Finanzsituation der Kommunen, die aus Sicht der Freien Demokraten die „Kommunale Selbstverwaltung“ stranguliert. Gerade die FDP steht seit jeher für eine angemessene Finanzausstattung der Kommunen und machte hierzu Vorschläge.
In 2014 hatte der einer der damaligen Stellvertreter aus persönlichen Gründen sein Amt zur Verfügung gestellt. Deshalb war die Wahl eines neuen Stellvertreters erforderlich geworden. Zur Wahl stellte sich der 29-jährige, selbständige Trierer FDP-Vorsitzende Tobias Schneider. Weitere Kandidaten gab es nicht. In der anschließenden geheimen Wahl wurde Tobias Schneider mit 94 % zum neuen stellvertretenden Bezirksvorsitzenden gewählt.
Der Vorsitzende der FDP Rheinland-Pfalz, Dr. Volker Wissing, stellte seine Rede unter das Motto „Wir können Zukunft“ und legte auch gleich los. Rot-Grün sei eine Koalition der verschenkten Zukunftschancen. SPD und Grüne überlegten vor allem, wie sie vorhandenen Wohlstand ausgeben können, die Frage, wo dieser morgen herkommen solle, ließen sie unbeantwortet, so Wissing. Der Landesregierung fehle ein wirtschaftspolitischer Kompass. Die Infrastruktur werde vernachlässigt, Zukunftstechnologien nicht genügend gefordert. Rheinland-Pfalz müsse weg von einer Politik der Miserenverwaltung hin zu einer Politik der Zukunftsgestaltung. Die Freien Demokraten wollten Rheinland-Pfalz zu einem Land der Chancen, der Innovation und des Aufbruchs machen, sagte der Vorsitzende der Freien Demokraten Rheinland-Pfalz im Hinblick auf die Landtagswahl 2016.

Besonderer Gast des Bezirksvorstandes war Ulrich Hoyer, Erfolgstrainer und ehemaliger Wahlkampf-Manager in verschiedenen Wahlkämpfen für die FDP. „Gewonnen wird immer zwischen den Ohren, deswegen hören wir auf schlecht über uns zu reden. Wer schlecht redet steuert schnell auch auf schlechte Politik zu. Machen wir es anders! Glauben wir an uns!“, so Hoyer. Unter großem Beifall bestätigten die Delegierten seine Ansicht.
Breiten Raum nahm die Behandlung der vorliegenden Anträge ein. Begonnen wurde mit dem Leitantrag „Die Freiheit, die wir meinen“  des Bezirksvorstandes. Vorsitzender Auler stellte den Antrag vor, der detailliert die Forderungen der Freien Demokraten darstellt, jedem den größtmöglichen Verantwortungsbereich zu geben, in dem die Gesellschaft stark und der Staat schwach ist. „Freiheit findet dort ihre Grenzen, wo die Freiheit anderer eingeschränkt wird!“, so Auler. Der Leitantrag behandelt Bürgerrechte, einen modernen Datenschutz, Rechte von Arbeitnehmern und Arbeitgebern, Existenzgründer und besonders das Bildungsrecht. Gerade im Bereich der Bildung steht die FDP für eine vielfältige Bildungslandschaft, die Kindern und deren Eltern die Freiheit und gleichen Chancen ermöglicht, um für unsere Kinder die beste Bildung zu gewährleisten. Jedes Kind muss die gleiche Startchance haben, damit am Ende Bildungsgerechtigkeit steht. Versabschiedet wurden auch Anträge aus den einzelnen 9 Kreisverbänden, die der Bezirks Eifel-Hunsrück umfasst. Eingereicht wurden Anträge, dass im Wahljahr 2016 mit einer Landesliste angetreten werden soll, dem Aufbau eines leistungsfähigen Kommunikationsnetzes im ländlichen Raum, einer effektiv und effizient arbeitenden Polizei zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger, dem Antrag auf Chancen für eine bessere Bildung, einem Antrag deer Jungliberalen zur Flüchtlings- und Entwicklungspolitik , sowie Anträgen im Bereich Landwirtschaft, die die Arbeit der Landwirte gerechter bewerten.
Das Schlusswort wurde von dem neugewählten Stellvertreter Tobias Schneider gesprochen. Er bedankte sich für die guten und zügigen Beratungen, für die Geduld der einzelnen Mitglieder, besonders aber bei der aktiven Mitarbeit in der FDP. Dank auch an den Bezirksvorstand, dass der Parteitag in seiner Heimatstadt Trier durchgeführt wurde.

Text: Thomas Auler / Andreas Christ – Bilder: Tobias Schneider / Philipp Devivier

1. Rundbrief des Bezirks erschienen

Die FDP Eifel-Hunsrück hat in der vergangenen Woche ihren ersten Rundbrief verschickt. Auf Vorschlag und mit Unterstützung der im Jahr 2013 gegründeten Arbeitsgruppe Kommunikation & Organisation konnte dieser einmalig an alle Mitglieder des Bezirkes postalisch verschickt werden. Zukünftig wird der Bezirksverband mit diesem Instrument Informationen an alle Mitglieder und Interessenten versenden, die den Rundbrief abonniert haben.

Die jeweils aktuelle Ausgabe und weitere Informationen zum Rundbrief finden Sie unter Aktuelles – Rundbriefe auf dieser Webseite.

Einen herzlichen Dank an Frank Klein, Roman Straub und Tobias Schneider und alle weiteren, die an der Idee und Realisierung beteiligt waren!

Bezirkskonvent Eifel-Hunsrück läutet „Renaissance“ der FDP ein

Im Hotel „Schinderhannes-Höhle“ in Sohren trafen sich die Funktionsträger und zahlreiche Mitglieder der FDP im Bezirk-Eifel-Hunsrück zur Klausur. Der Tagungsort war sinnbildlich für die Situation in der sich die FDP derzeit befindet. Von Resignation war allerdings entgegen aller Unkenrufe nichts zu spüren. Nach kurzer einführender Betrachtung der Realitäten durch den Bezirksvorsitzenden Thomas Auler starteten die Liberalen mit ihrem für den Tag straff durchgeplanten Arbeitsprogramm.

Ganz im Sinne des Wortes „Renaissance“ waren sich alle Anwesenden schnell einig, dass sich die FDP nicht neu erfinden, sondern im Gegenteil wieder dafür erkennbar eintreten muss, wofür sie steht und seit Beginn der Bundesrepublik Deutschland auch gewählt wurde. Vor diesem Hintergrund wurden für den folgenden Workshop Schwerpunktthemen identifiziert, auf die zukünftig wieder verstärktes Augenmerk in unsrem politischen Handeln und der Wahrnehmung in der Bevölkerung gelegt werden soll:

 

1)      Ländliche Entwicklung und Daseinsvorsorge,

2)      Kommunikations- und Organisationsstruktur der Partei,

3)      Bildung und Familie,

4)      3Ws.

 

Moderiert wurde der Workshop von Sandra Heckenberger (PAG) und Anke Roth-Simon (stv. Bezirks-Vorsitzende).

 

Zu den Themen im Einzelnen:

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FDP Eifel-Hunsrück trauert um Eduard Stiller

Mit dem Tod von Herrn Pastor Eduard Stiller (Forst/Eifel) verliert die FDP Cochem-Zell und die Partei insgesamt einen überzeugten Verfechter des liberalen Gedankens, aber vor allem einen ganz besonderen Menschen. Als kritischer Hinterfrager sowie kompetenter und besonnener Ratgeber zu den unterschiedlichsten Themenfeldern wurde er allseits geschätzt.
Der unbequeme aber beliebte katholische Kirchenmann trat im Jahre 1974 der FDP bei und war dank kirchlicher Ausnahmegenehmigung Mitglied im Verbandsgemeinderat Treis-Karden sowie in diversen Ausschüssen. Außerdem wurde er mehrfach als Delegierter der FDP Cochem-Zell für Bezirks- und Landesparteitage gewählt. Für seine besonderen Verdienste wurde Herr Pastor Eduard Stiller zum Ehrenmitglied des FDP Kreisverbands sowie des Kreis- und Bezirksvorstands ernannt und darüber hinaus im Jahre 2009 mit der Theodor Heuss Medaille ausgezeichnet.

Bis zum Ausbruch seiner schweren Krankheit Ende 2012 war Herr Pastor Eduard Stiller stets präsent und aktiv in FDP Kreis- und Bezirksvorstandssitzungen sowie auf Kreisparteitagen und Verbandsgemeindeverbandsversammlungen. Die Nachricht von seinem Tod macht die gesamte FDP Cochem-Zell und den FDP Bezirksverband Eifel-Hunsrück sehr betroffen. Unsere Gedanken sind nun bei seinen Angehörigen.

Thomas Auler schreibt in seinem Kondolenzschreiben an die Familie:

Herr Stiller vertrat „seinen“ FDP – Kreisverband Cochem-Zell mehr als 10 Jahre im Bezirksvorstand. Dabei wurden seine klaren Worte von allen Parteifreunden immer geschätzt. Seine ausgleichende und ruhige Art, seine Anregungen und Ideen, waren in jeder Sitzung eine Bereicherung für unsere Partei.
Pastor Eduard Stiller war uns allen ein Freund, den wir so in Erinnerung behalten: Als treuen, zuverlässigen, hilfsbereiten und ratgebenden Freund.
​Wir werden Pastor Eduard Stiller nicht vergessen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

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Quelle: Trierischer Volksfreund

AULER: Neuanfang in Themen und Personal ist nötig!

Liebe Mitglieder der FDP!

Liebe Freundinnen und Freunde der FDP!

Wir haben bei der Bundestagswahl eine Niederlage erlitten, die sehr schmerzvoll und bitter ist. Das liberale Element ist für die nächsten 4 Jahre im Deutschen Bundestag nicht mehr vertreten. Es ist eingetreten, was uns einige hämisch gewünscht haben, die meisten von uns aber nicht damit gerechnet haben: Wir sind an der 5-Prozent-Hürde gescheitert!

Ich danke allen Wahkämpferinnen und Wahlkämpfern für das engagierte Eintreten der liberalen Sache. Kandidatinnen und Kandidaten sind mit vielen Freunden monate- und wochenlang durch unser Land gefahren und haben für die FDP gekämpft. Dafür danke ich allen im Bezirk Eifel-Hunsrück.

Ihr Engagement war aber nicht umsonst. Sie haben sich eingesetzt und wir alle waren zum Schluss gegen die Stimmung „gegen Berlin“ machtlos. Sie haben deshalb nicht umsonst Zeit und Geld geopfert, weil die Kandidatinnen und Kandidaten vor Ort mit ihren Teams eher Vertrauen gewonnen haben. Das lässt für mich folgerichtig den Schluss zu, dass Sie vor Ort nichts falsch gemacht haben.

Die Devise muss jetzt deshalb heißen:

Wir machen weiter, aber durch einen Neuanfang! Nicht einfach „weiter so“, sondern ein echter Neuanfang. Wie kann dieser Neuanfang aussehen? Einen Teil spüren wir schon jetzt:

Die Bundes-FDP muss sich personell neu aufstellen. Der Bundesvorsitzende und der gesamte Bundesvorstand stellen ihre Ämter zur Verfügung. Auf einem Bundesparteitag, vermutlich im Dezember, wählen wir unsere Parteiführungskräfte neu.

Wir haben uns im Land, im Bezirk, in den Kreisen, Stadt-, Amts- und Ortsvertbänden nichts zu schulden kommen lassen. Unsere kommunalen Mandatsträger genießen bei der Bevölkerung vollstes Vertrauen. Wir haben vor Ort kein Vertrauen verspielt!

Wir müssen uns in der FDP neu ausrichten. Nicht auf ein oder zwei Themen beschränken. Der Kern liberaler Politik war immer die soziale Marktwirtschaft, Landwirtschaft, Bildung, Infrastruktur, Kommunalpolitik, pp. und vor allem der Schutz der Bürgerrechte.

Wir in der FDP werden oft als „neoliberal“ beschimpft. Die, die uns so bezeichnen und beschimpfen kennen die Bedeutung des Begriffes nicht. Dabei passt er zu uns, denn wir grenzen uns durch seine Grundsätze von den Kapitalisten und den Kommunisten ab und versuchen, den Weg der „Mitte“, nämlich die echte „Soziale Marktwirtschaft“ immer weiter und immer ausgereifter, eben besser, umzusetzen und dem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel anzupassen. Wir sind nicht radikal, sondern menschennah.

Alle diese Themen müssen wir wieder besetzen und unsere Thesen und Überzeugungen nach außen tragen. Wir müssen die Menschen mit Taten überzeugen und für unsere liberalen Ziele eintreten.

Wir haben es überhaupt nicht nötig, uns nur einer großen Volkspartei anzubiedern. Wenn wir unsere Grundsätze nicht verraten und für unsere Ziele und Überzeugungen kämpfen, dann werden wir auch wieder Vertrauen gewinnen. Wir müssen uns offen zu anderen Parteien verhalten und im Fall einer Wahl schauen, wo die meisten Schnittstellen zu einer Partei sind, damit wir auch unsere Vorstellungen umsetzen können.

Auch inhaltlich stelle ich mir eine liberale Politik anders vor. Wir werden in unserem Bezirk und in den Kreisverbänden nicht einfach auf den politischen Gegner in den Medien, in Diskussionen und Veranstaltungen einschlagen. Das wäre zu kurz gesprungen. Wir müssen aufzeigen was falsch ist und dann sagen, wie wir es richtig machen würden. Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf zu wissen -und sie wollen es ja auch wissen- wie man denn selbst ein Ziel verwirklichen würde. Dann werden wir Profil gewinnen!

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, liebe interessierte Leser, wir haben in den unteren Politikebenen das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger nicht verloren. Wenn wir jetzt das umsetzen, was notwendig und erforderlich ist und dafür auch einstehen, dann werden wir den Weg zurück -nach oben- wieder schaffen.

Ich freue mich sehr auf die nächsten Monate und bin gespannt, wie wir viele Dinge umsetzen werden und freue mich auf Ideen von Ihnen, die Sie mir jederzeit mitteilen können.

Herzlichst Ihr

Thomas Auler

FDP-Bezirksvorsitzender Eifel-Hunsrück

Ihre Direktkandidaten zur Bundestagswahl im Bezirk

Im Jahr 2013 treten 4 Direktkandidaten in den Wahlkreisen unseres Bezirken für die FDP an und werben um Ihre Stimme:

 

Wahlkreis 201

Mosel/Rhein-Hunsrück

Wahlkreis 202

Bad Kreuznach

 
06Woellstein181005
FriedrichKlaus-J_rgen_web

Werner Wöllstein

aus Kirchberg

Mehr zur Person…

Klaus-Jürgern Friedrich

aus Bad Kreuznach

Mehr zur Person…

Webseite (extern)

 

Wahlkreis 203

Bitburg

Wahlkreis 204

Trier

WeberMarco_web
MeineHenrick_web

Marco Weber

aus Lissendorf

Mehr zur Person…

Webseite (extern)

Henrick Meine

aus Trier

Mehr zur Person…

Webseite (extern)

Die weiteren Direktkandidaten in Rheinland-Pfalz sowie die Landesliste 2013 finden Sie auf der Webseite des Landesverbandes.

Die verlinkten Profile wurden freundlicherweise bereitgestellt vom Landesverband.

Umfangreiches Maßnahmenpaket für den ländlichen Raum verabschiedet

Berlin, 29.11.2012 Dr. Edmund Geisen: Ich freue mich, dass die christlich-liberale Regierungskoalition mit ihrem Antrag „Zukunft für ländliche Räume – Regionale Vielfalt sichern und ausbauen“ ein umfangreiches Maßnahmenpaket vorgelegt hat.

    Gerade bei uns in den ländlichen Räumen ist der demografische Wandel seit längerem spürbar.

Die Geburtenraten sind rückläufig, den Firmen fehlt es an Arbeitskräften. Hier müssen wir gegensteuern. Nur wenn Leben und Arbeiten auf dem Land attraktiv bleibt, erhalten wir die große regionale Vielfalt in Deutschland und die ländlichen Räume als Stützpfeiler unserer Gesellschaft.

Der Schlüssel für die Stabilisierung der ländlichen Räume ist der Erhalt ihrer Multifunktionalität. Daher haben wir überlegt, wie die Wirtschaft, insbesondere der innovative Mittelstand, auf dem Land langfristig gestärkt werden kann. Dazu gehört vor allem der Ausbau der Infrastruktur, sowohl Straße und Schiene wie auch Breitband- und der Netzausbau. Daneben haben wir Maßnahmen aufgeführt, um die Land- und Forstwirtschaft als zentralen Wirtschaftsfaktor im ländlichen Raum zu stärken. Als weiteren Schwerpunkt setzen wir auf eine nachhaltige Raumentwicklung, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen landwirtschaftlicher und siedlungsbezogener Flächennutzung zu sichern. Es darf keine weitere wertvolle Fläche mehr aus der Produktion genommen werden; stattdessen müssen andere Ausgleichsmaßnahmen zum Zuge kommen. Der Tourismus trägt inzwischen maßgeblich zur Attraktivität der ländlichen Räume bei und wird gestärkt.

Die Daseinsvorsorge muss zukunftsfest gemacht werden. Die Koalition geht bereits gegen den Ärztemangel auf dem Lande vor. Nötig ist die intensive Nutzung von Lebensarbeitszeitkonten für altersgerechte Arbeit, vermehrte Anstrengungen für die Kinderbetreuung und die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Wir müssen daneben besonders darauf achten, die Symbiose von Stadt und Land zu erhalten und zur Entzerrung der Ballungsgebiete beizutragen.
Starke ländliche Räume nützen unserem gesamten Land. Wir haben im Antrag umfangreiche Maßnahmen aufgeführt, um günstige Rahmenbedingungen zu schaffen. Erste Schritte zur Umsetzung – wie beim Ehrenamt, dem TKG und im Baugesetzbuch – sind gemacht.

Einladung: „Erneuerbare Energien – Speichermöglichkeiten und Netzstabilität“

Die Erneuerung in der Energieversorgung sind in den letzten Monaten wieder verstärkt in aller Munde, das geht an unserer Region nicht vorbei. Der FDP Kreisverband Bitburg-Prüm hat sich des Thema angenommen und veranstaltet eine Veranstaltung In Bitburg mit dem Leiter der Sparte Wasserkraft der RWE Power AG dazu.

FDP Plakat - Erneuerbare Energie

Sie sind herzlich dazu eingeladen!