2. Rundbrief erschienen

Nach der Parteitagsaison in Bezirk und Land hat die FDP Eifel-Hunsrück die 2. Ausgabe des Rundbriefs versendet. Sie finden diese auch online auf der Seite Rundbriefe.

Sie finden im RUNDBRIEF-No2-Mai2015:

  • Bericht vom Landesparteitag in Kaiserslautern
  • Vorstellung des Arbeitskreises Organisation & Kommunikation
  • Steckbrief des Kreisverbandes Rhein-Hunsrück
  • Erste Informationen zu den Inhalten der Kampagne des Bezirksverbandes „Mehr Chancen!“
  • Nationalpark Hunsrück-Hochwald
  • Ausblick aus den nächsten Rundbrief

Wir wünschen viel Freude beim Lesen und freuen uns über Ihr Feedback.

Bezirksparteitag in Trier

Am vergangenen Samstag, 21.03.2015 tagte in Trier der ordentliche Bezirksparteitag 2015. Auf dem Programm standen Nachwahlen zum Bezirksvorstand, Reden des Landes- und Bezirksvorsitzenden, ein Grußwort vom Erfolgstrainer Ulrich Hoyer (Münsterland) und die Beratung von Anträgen.

In seinem Geschäftsbericht erläuterte Vorsitzender Thomas Auler die Arbeit im zurückliegenden Jahr. Neben den 10 Bezirksvorstandssitzungen und dem im März 2014 durchgeführten Bezirksparteitag in Riesweiler, fanden Firmenbesuche, Gespräche mit Vereinen und Verbänden, Besuche von landwirtschaftlichen Betrieben, sowie innerparteiliche Neuerungen der Kommunikationsstrukturen statt. Alle Vorhaben wurden unter dem Gesichtspunkt abgehandelt, wie man Arbeitnehmern und Arbeitgebern, sowie Verbänden, Vereinen und dem Einzelnen bei Problemen vor Ort helfen kann. Ein besonderes Thema war auch die desolate Finanzsituation der Kommunen, die aus Sicht der Freien Demokraten die „Kommunale Selbstverwaltung“ stranguliert. Gerade die FDP steht seit jeher für eine angemessene Finanzausstattung der Kommunen und machte hierzu Vorschläge.
In 2014 hatte der einer der damaligen Stellvertreter aus persönlichen Gründen sein Amt zur Verfügung gestellt. Deshalb war die Wahl eines neuen Stellvertreters erforderlich geworden. Zur Wahl stellte sich der 29-jährige, selbständige Trierer FDP-Vorsitzende Tobias Schneider. Weitere Kandidaten gab es nicht. In der anschließenden geheimen Wahl wurde Tobias Schneider mit 94 % zum neuen stellvertretenden Bezirksvorsitzenden gewählt.
Der Vorsitzende der FDP Rheinland-Pfalz, Dr. Volker Wissing, stellte seine Rede unter das Motto „Wir können Zukunft“ und legte auch gleich los. Rot-Grün sei eine Koalition der verschenkten Zukunftschancen. SPD und Grüne überlegten vor allem, wie sie vorhandenen Wohlstand ausgeben können, die Frage, wo dieser morgen herkommen solle, ließen sie unbeantwortet, so Wissing. Der Landesregierung fehle ein wirtschaftspolitischer Kompass. Die Infrastruktur werde vernachlässigt, Zukunftstechnologien nicht genügend gefordert. Rheinland-Pfalz müsse weg von einer Politik der Miserenverwaltung hin zu einer Politik der Zukunftsgestaltung. Die Freien Demokraten wollten Rheinland-Pfalz zu einem Land der Chancen, der Innovation und des Aufbruchs machen, sagte der Vorsitzende der Freien Demokraten Rheinland-Pfalz im Hinblick auf die Landtagswahl 2016.

Besonderer Gast des Bezirksvorstandes war Ulrich Hoyer, Erfolgstrainer und ehemaliger Wahlkampf-Manager in verschiedenen Wahlkämpfen für die FDP. „Gewonnen wird immer zwischen den Ohren, deswegen hören wir auf schlecht über uns zu reden. Wer schlecht redet steuert schnell auch auf schlechte Politik zu. Machen wir es anders! Glauben wir an uns!“, so Hoyer. Unter großem Beifall bestätigten die Delegierten seine Ansicht.
Breiten Raum nahm die Behandlung der vorliegenden Anträge ein. Begonnen wurde mit dem Leitantrag „Die Freiheit, die wir meinen“  des Bezirksvorstandes. Vorsitzender Auler stellte den Antrag vor, der detailliert die Forderungen der Freien Demokraten darstellt, jedem den größtmöglichen Verantwortungsbereich zu geben, in dem die Gesellschaft stark und der Staat schwach ist. „Freiheit findet dort ihre Grenzen, wo die Freiheit anderer eingeschränkt wird!“, so Auler. Der Leitantrag behandelt Bürgerrechte, einen modernen Datenschutz, Rechte von Arbeitnehmern und Arbeitgebern, Existenzgründer und besonders das Bildungsrecht. Gerade im Bereich der Bildung steht die FDP für eine vielfältige Bildungslandschaft, die Kindern und deren Eltern die Freiheit und gleichen Chancen ermöglicht, um für unsere Kinder die beste Bildung zu gewährleisten. Jedes Kind muss die gleiche Startchance haben, damit am Ende Bildungsgerechtigkeit steht. Versabschiedet wurden auch Anträge aus den einzelnen 9 Kreisverbänden, die der Bezirks Eifel-Hunsrück umfasst. Eingereicht wurden Anträge, dass im Wahljahr 2016 mit einer Landesliste angetreten werden soll, dem Aufbau eines leistungsfähigen Kommunikationsnetzes im ländlichen Raum, einer effektiv und effizient arbeitenden Polizei zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger, dem Antrag auf Chancen für eine bessere Bildung, einem Antrag deer Jungliberalen zur Flüchtlings- und Entwicklungspolitik , sowie Anträgen im Bereich Landwirtschaft, die die Arbeit der Landwirte gerechter bewerten.
Das Schlusswort wurde von dem neugewählten Stellvertreter Tobias Schneider gesprochen. Er bedankte sich für die guten und zügigen Beratungen, für die Geduld der einzelnen Mitglieder, besonders aber bei der aktiven Mitarbeit in der FDP. Dank auch an den Bezirksvorstand, dass der Parteitag in seiner Heimatstadt Trier durchgeführt wurde.

Text: Thomas Auler / Andreas Christ – Bilder: Tobias Schneider / Philipp Devivier

1. Rundbrief des Bezirks erschienen

Die FDP Eifel-Hunsrück hat in der vergangenen Woche ihren ersten Rundbrief verschickt. Auf Vorschlag und mit Unterstützung der im Jahr 2013 gegründeten Arbeitsgruppe Kommunikation & Organisation konnte dieser einmalig an alle Mitglieder des Bezirkes postalisch verschickt werden. Zukünftig wird der Bezirksverband mit diesem Instrument Informationen an alle Mitglieder und Interessenten versenden, die den Rundbrief abonniert haben.

Die jeweils aktuelle Ausgabe und weitere Informationen zum Rundbrief finden Sie unter Aktuelles – Rundbriefe auf dieser Webseite.

Einen herzlichen Dank an Frank Klein, Roman Straub und Tobias Schneider und alle weiteren, die an der Idee und Realisierung beteiligt waren!

Neuer Bezirksvorstand gewählt

Auf dem Parteitag des Bezirksverbandes Eifel-Hunsrück wurde am 22.03.2014 ein neuer Vorstand gewählt.

Alter und neuer Vorsitzender ist Thomas Auler aus dem Kreisverband Rhein-Hunsrück. Nach dem Rücktritt der ehemaligen Bezirksvorsitzenden Nicole Morsblech war er 2013 als Vorsitzender für die restliche Amtszeit des Bezirksvorstandes gewählt worden.

Neu im geschäftsführenden Vorstandes sind als Stellvertretende Vorsitzende Marco Weber (Kreisverband Vulkaneifel) und Carsten Dierks (Kreisverband Bad Kreuznach). Sie folgen auf die beiden ausscheidenden Mitglieder Anke Roth-Simon (KV Wittlich) und Dr. Edmund Geisen (KV Vulkaneifel). Der ehemalige Bundestagsabgeordnete Geisen (bis 2013 Fachsprecher für Landwirtschaft und ländlichen Räume der FDP-Bundestagsfraktion) hatte schon bei der Aufstellung der Landesliste zur Bundestagswahl 2012 angekündigt, dass er sich aufgrund seiner bereits langjährigen hauptamtlichen Tätigkeit in der Politik aus dem aktiven Geschäft zurückziehen möchte. Er versprach aber gleichzeitig auch weiterhin mit Rat und Tat zur Verfügung zu stehen, wenn diese gewünscht sei. Thomas Auler dankte Edmund Geisen für die langjährige Tätigkeit für den Bezirk, für das Land, sein unermüdliches Engagement für den ländlichen Raum, den Verbraucherschutz und die Landwirte und natürlich für die FDP. Das stets freundschaftlich geprägte Verhältnis war maßgeblich für die vertrauensvolle Zusammenwirken im Vorstand.

Mit Bedauern nahm der Bezirksparteitag das Ausscheiden der erst vor einem Jahr gewählten Unternehmerin Anke Roth-Simon aus dem Kreisverband Bernkastel-Wittlich auf. Simon, die sich während der krankheitsbedingten Auszeit des Vorsitzenden Auler sehr stark im Bezirk engagiert hatte, zieht sich aus beruflichen Gründen aus dem geschäftsführenden Vorstand zurück, bleibt aber weiterhin nah am Bezirksvorstand engagiert. Sie betonte noch einmal, dass ihr die Tätigkeit für den Bezirksverband große Freude bereitet hatte und sie für das entgegengebrachte Vertrauen sehr dankbar sei, sie aber aufgrund der begrenzten Zeit die Prioritäten in Richtung Ihres Berufes verschieben müsse. Sie bleibt dem Vorstand als Beisitzerin erhalten.

Als Schatzmeister wurde Ralf Wilhelmi wiedergewählt. Die Delegierten des Parteitages dankten ihm seine nachhaltige und positive Arbeit mit dem besten Wahlergebnis des Parteitages.

Die weiteren Mitglieder des Bezirksvorstandes können Sie auf dieser Seite einsehen.

Neujahrsgrüße

Ich hoffe, Sie alle sind gut in das neue Jahr 2014 gestartet. Für das neue Jahr wünsche ich Ihnen alles Liebe und Gute, vor allem aber Gesundheit, Glück und Zufriedenheit.

Bei der Bundestagswahl am 22.09.2013 hat die FDP eine bittere Niederlage hinnehmen müssen. Wir arbeiten mit aller Kraft daran, das verlorene Vertrauen wieder zurück zu gewinnen.

In der Bundesspitze sind bereits personelle Konsequenzen gezogen worden und die Bundespartei hat sich völlig neu aufgestellt. Mit Christian Lindner als neuem Vorsitzenden, Wolfgang Kubicki und Marie-Agnes Strack-Zimmermann als Stellvertreter/in ist der Neustart gelungen. Auf ihren Schultern und der Motivation und dem Engagement unserer Mitglieder ruht unsre Hoffnung und unser Vertrauen, unsere Partei so aufzustellen, dass die Menschen wieder FDP „pur“ empfinden. Jetzt ist es an uns, auf allen Ebenen dazu beizutragen den gesamten Weg zu schaffen. Denn eines ist unbestritten: „Die liberale Idee muss nicht neu erfunden werden, sondern im Gegenteil wieder für die Bürgerinnen und Bürger erkennbar werden!“

In fünf Monaten werden die Weichen in Rheinland-Pfalz auf kommunaler Ebene neu gestellt. Die Themen liegen im wahrsten Sinn auf der Straße:

  •  Straßenbau und –instandsetzung auf dem flachen Land? Fehlanzeige! Statt dessen gibt es vielerorts Schotterpisten.
  • Reagieren auf die demografische Entwicklung in Rheinland-Pfalz? Fehlanzeige! Statt dessen wird die Verstädterung und Konzentration auf wenige Ballungsgebiete fokussiert. In der Folge bluten alte Ortskerne und gewachsenen Gemeinschaften aus.
  • Bürgerrechte? Fehlanzeige! Statt dessen soll jeder Lebensbereich in die Öffentlichkeit gezerrt und transparent gemacht werden. Namensschilder für Polizistinnen und Polizisten will die Rot-Grüne Landesregierung einführen; mit unabsehbaren Folgen für die Sicherheit und den privaten Raum der Betroffenen und deren Angehörigen. Sollen Straftäter in Zukunft anhand des Namensschildes im Internet oder Telefonbuch die Anschrift der Familie eines Polizisten erfahren? Das darf nicht sein!
  • Bildungspolitik? Fehlanzeige! Jeder weiß: „Gute Bildung kostet – schlechte noch viel mehr!“ Anstatt die Chance zu nutzen, geburtenschwache Jahrgänge intensiver durch hochqualifizierte Lehrkräfte zu fördern, werden von der amtierenden Landesregierung Lehrerstellen gestrichen. Dabei ist gerade Bildung der Schlüssel für Chancengerechtigkeit und zu sozialer Teilhabe für alle, gleich welcher Herkunft.
  • Landwirtschaft und Weinbau? Fehlanzeige! Die konventionelle Landwirtschaft und der Weinbau – die beide ebenfalls auf Ökologie bedacht sind – spielt für die aus SPD und Grünen bestehende Landesregierung keine Rolle mehr!
  • Umwelt? Fehlanzeige! Windräder ohne jegliche Landesplanung, ohne Koordination, auf freier Fläche, nahe an Ortslagen oder freistehenden Gastronomiebetrieben, im Wald – so haben wir uns die Energiewende nicht vorgestellt!
  • Wirtschaftspolitik? Fehlanzeige! Noch nie wurden die rheinland-pfälzischen Unternehmen, Familienbetriebe und Selbständige so „im Regen stehen“ gelassen. Der Flughafen „Hahn“ mit seinen vielen ansässigen kleinen und mittleren Unternehmen ist hierfür der beste Beleg. Aber gerade der Mittelstand schafft in den Regionen Ausbildungs- und Arbeitsplätze für die Menschen!

Die Menschen vor Ort, die Unternehmen vor Ort, brauchen auch weiterhin „liberale Politik“, um Arbeitsplätze für uns im ländlichen Raum zu schaffen und zu sichern. Wir brauchen eine gesunde Verkehrsinfrastruktur die gewährleistet, dass ländliche Regionen auch in Zukunft jungen Familien eine Heimat und Arbeitsplätze bieten können. Wir brauchen eine breit gefächerte Bildungslandschaft, die es jungen Menschen ermöglicht ihre besonderen Talente weiter zu entwickeln. Wir brauchen eine Umweltpolitik, die die Natur schont und nicht beschädigt. Jahrzehnte wurde parteiübergreifend gegen das Waldsterben gekämpft – heute werden autobahnähnliche Straßen zu Windkraftanlagen im Wald gebaut. Vorrats-Rodungen werden durchgeführt. Natureingriffe in nicht gekanntem Ausmaß finden statt.

Wir brauchen keine Forstpolitik, die die Fichte komplett „abschafft“, sondern eine Forstpolitik die die Fichten dort wachsen lässt, wo es sinnvoll ist, weil es der Boden hergibt. Es ist ein Irrglaube, dass wir kein Nadelholz mehr brauchen. Auch in Zukunft brachen wir Bauholz aus Nadelholz.

Wir brauchen wieder eine Finanzpolitik, die der kommunalen Selbstverwaltung angemessen ist und Handlungsfähigkeit vor Ort ermöglicht. Ortsgemeinden und Städte müssen finanziell so ausgestattet werden, dass sie ihre Aufgaben in der Selbstverwaltung auch wahrnehmen können. Das was im sozialen Bereich vom Bund in 2013 übernommen wurde, das muss auch komplett an die Kommunen weiter gegeben werden.

In der Tradition der Sozialen-Marktwirtschaft treten wir für eine Politik ein, die Chancengerechtigkeit herstellt. Wir geben Antworten auf die Herausforderungen des demografischen Wandels. Nur mit uns ist Finanzpolitik solide. Nur mit uns wird die Infrastruktur in unseren ländlichen Räumen angemessen ausgebaut. Nur mit uns werden notwendige Investitionen in Bildung vorgenommen. Nur mit uns werden Landwirtschaft und Weinbau in unsrem Land nicht vernachlässigt. Für uns stehen die Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt all unsres Handelns!

Liebe Freundinnen und Freunde der Freiheit, Sie merken, die FDP fehlt auf Bundesebene schon jetzt! Viele, die sich noch vor der Bundestagswahl von liberaler Politik distanziert haben, gestehen bereits hinter vorgehaltener Hand: „Das hätte nicht passieren dürfen!“

Die FDP steht für Politik mit Herz und Verstand, nicht für Gleichmacherei, sondern für Fairness!

Dem wollen wir auch im neuen Jahr wieder gerecht werden! In diesem Sinne freue ich mich auf Ihre Mitarbeit, Anregungen und Ideen.

Herzlichst

Ihr

Thomas Auler

FDP-Bezirksvorsitzender Eifel-Hunsrück

Bezirkskonvent Eifel-Hunsrück läutet „Renaissance“ der FDP ein

Im Hotel „Schinderhannes-Höhle“ in Sohren trafen sich die Funktionsträger und zahlreiche Mitglieder der FDP im Bezirk-Eifel-Hunsrück zur Klausur. Der Tagungsort war sinnbildlich für die Situation in der sich die FDP derzeit befindet. Von Resignation war allerdings entgegen aller Unkenrufe nichts zu spüren. Nach kurzer einführender Betrachtung der Realitäten durch den Bezirksvorsitzenden Thomas Auler starteten die Liberalen mit ihrem für den Tag straff durchgeplanten Arbeitsprogramm.

Ganz im Sinne des Wortes „Renaissance“ waren sich alle Anwesenden schnell einig, dass sich die FDP nicht neu erfinden, sondern im Gegenteil wieder dafür erkennbar eintreten muss, wofür sie steht und seit Beginn der Bundesrepublik Deutschland auch gewählt wurde. Vor diesem Hintergrund wurden für den folgenden Workshop Schwerpunktthemen identifiziert, auf die zukünftig wieder verstärktes Augenmerk in unsrem politischen Handeln und der Wahrnehmung in der Bevölkerung gelegt werden soll:

 

1)      Ländliche Entwicklung und Daseinsvorsorge,

2)      Kommunikations- und Organisationsstruktur der Partei,

3)      Bildung und Familie,

4)      3Ws.

 

Moderiert wurde der Workshop von Sandra Heckenberger (PAG) und Anke Roth-Simon (stv. Bezirks-Vorsitzende).

 

Zu den Themen im Einzelnen:

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FDP Eifel-Hunsrück trauert um Eduard Stiller

Mit dem Tod von Herrn Pastor Eduard Stiller (Forst/Eifel) verliert die FDP Cochem-Zell und die Partei insgesamt einen überzeugten Verfechter des liberalen Gedankens, aber vor allem einen ganz besonderen Menschen. Als kritischer Hinterfrager sowie kompetenter und besonnener Ratgeber zu den unterschiedlichsten Themenfeldern wurde er allseits geschätzt.
Der unbequeme aber beliebte katholische Kirchenmann trat im Jahre 1974 der FDP bei und war dank kirchlicher Ausnahmegenehmigung Mitglied im Verbandsgemeinderat Treis-Karden sowie in diversen Ausschüssen. Außerdem wurde er mehrfach als Delegierter der FDP Cochem-Zell für Bezirks- und Landesparteitage gewählt. Für seine besonderen Verdienste wurde Herr Pastor Eduard Stiller zum Ehrenmitglied des FDP Kreisverbands sowie des Kreis- und Bezirksvorstands ernannt und darüber hinaus im Jahre 2009 mit der Theodor Heuss Medaille ausgezeichnet.

Bis zum Ausbruch seiner schweren Krankheit Ende 2012 war Herr Pastor Eduard Stiller stets präsent und aktiv in FDP Kreis- und Bezirksvorstandssitzungen sowie auf Kreisparteitagen und Verbandsgemeindeverbandsversammlungen. Die Nachricht von seinem Tod macht die gesamte FDP Cochem-Zell und den FDP Bezirksverband Eifel-Hunsrück sehr betroffen. Unsere Gedanken sind nun bei seinen Angehörigen.

Thomas Auler schreibt in seinem Kondolenzschreiben an die Familie:

Herr Stiller vertrat „seinen“ FDP – Kreisverband Cochem-Zell mehr als 10 Jahre im Bezirksvorstand. Dabei wurden seine klaren Worte von allen Parteifreunden immer geschätzt. Seine ausgleichende und ruhige Art, seine Anregungen und Ideen, waren in jeder Sitzung eine Bereicherung für unsere Partei.
Pastor Eduard Stiller war uns allen ein Freund, den wir so in Erinnerung behalten: Als treuen, zuverlässigen, hilfsbereiten und ratgebenden Freund.
​Wir werden Pastor Eduard Stiller nicht vergessen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

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Quelle: Trierischer Volksfreund

AULER: Neuanfang in Themen und Personal ist nötig!

Liebe Mitglieder der FDP!

Liebe Freundinnen und Freunde der FDP!

Wir haben bei der Bundestagswahl eine Niederlage erlitten, die sehr schmerzvoll und bitter ist. Das liberale Element ist für die nächsten 4 Jahre im Deutschen Bundestag nicht mehr vertreten. Es ist eingetreten, was uns einige hämisch gewünscht haben, die meisten von uns aber nicht damit gerechnet haben: Wir sind an der 5-Prozent-Hürde gescheitert!

Ich danke allen Wahkämpferinnen und Wahlkämpfern für das engagierte Eintreten der liberalen Sache. Kandidatinnen und Kandidaten sind mit vielen Freunden monate- und wochenlang durch unser Land gefahren und haben für die FDP gekämpft. Dafür danke ich allen im Bezirk Eifel-Hunsrück.

Ihr Engagement war aber nicht umsonst. Sie haben sich eingesetzt und wir alle waren zum Schluss gegen die Stimmung „gegen Berlin“ machtlos. Sie haben deshalb nicht umsonst Zeit und Geld geopfert, weil die Kandidatinnen und Kandidaten vor Ort mit ihren Teams eher Vertrauen gewonnen haben. Das lässt für mich folgerichtig den Schluss zu, dass Sie vor Ort nichts falsch gemacht haben.

Die Devise muss jetzt deshalb heißen:

Wir machen weiter, aber durch einen Neuanfang! Nicht einfach „weiter so“, sondern ein echter Neuanfang. Wie kann dieser Neuanfang aussehen? Einen Teil spüren wir schon jetzt:

Die Bundes-FDP muss sich personell neu aufstellen. Der Bundesvorsitzende und der gesamte Bundesvorstand stellen ihre Ämter zur Verfügung. Auf einem Bundesparteitag, vermutlich im Dezember, wählen wir unsere Parteiführungskräfte neu.

Wir haben uns im Land, im Bezirk, in den Kreisen, Stadt-, Amts- und Ortsvertbänden nichts zu schulden kommen lassen. Unsere kommunalen Mandatsträger genießen bei der Bevölkerung vollstes Vertrauen. Wir haben vor Ort kein Vertrauen verspielt!

Wir müssen uns in der FDP neu ausrichten. Nicht auf ein oder zwei Themen beschränken. Der Kern liberaler Politik war immer die soziale Marktwirtschaft, Landwirtschaft, Bildung, Infrastruktur, Kommunalpolitik, pp. und vor allem der Schutz der Bürgerrechte.

Wir in der FDP werden oft als „neoliberal“ beschimpft. Die, die uns so bezeichnen und beschimpfen kennen die Bedeutung des Begriffes nicht. Dabei passt er zu uns, denn wir grenzen uns durch seine Grundsätze von den Kapitalisten und den Kommunisten ab und versuchen, den Weg der „Mitte“, nämlich die echte „Soziale Marktwirtschaft“ immer weiter und immer ausgereifter, eben besser, umzusetzen und dem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel anzupassen. Wir sind nicht radikal, sondern menschennah.

Alle diese Themen müssen wir wieder besetzen und unsere Thesen und Überzeugungen nach außen tragen. Wir müssen die Menschen mit Taten überzeugen und für unsere liberalen Ziele eintreten.

Wir haben es überhaupt nicht nötig, uns nur einer großen Volkspartei anzubiedern. Wenn wir unsere Grundsätze nicht verraten und für unsere Ziele und Überzeugungen kämpfen, dann werden wir auch wieder Vertrauen gewinnen. Wir müssen uns offen zu anderen Parteien verhalten und im Fall einer Wahl schauen, wo die meisten Schnittstellen zu einer Partei sind, damit wir auch unsere Vorstellungen umsetzen können.

Auch inhaltlich stelle ich mir eine liberale Politik anders vor. Wir werden in unserem Bezirk und in den Kreisverbänden nicht einfach auf den politischen Gegner in den Medien, in Diskussionen und Veranstaltungen einschlagen. Das wäre zu kurz gesprungen. Wir müssen aufzeigen was falsch ist und dann sagen, wie wir es richtig machen würden. Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf zu wissen -und sie wollen es ja auch wissen- wie man denn selbst ein Ziel verwirklichen würde. Dann werden wir Profil gewinnen!

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, liebe interessierte Leser, wir haben in den unteren Politikebenen das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger nicht verloren. Wenn wir jetzt das umsetzen, was notwendig und erforderlich ist und dafür auch einstehen, dann werden wir den Weg zurück -nach oben- wieder schaffen.

Ich freue mich sehr auf die nächsten Monate und bin gespannt, wie wir viele Dinge umsetzen werden und freue mich auf Ideen von Ihnen, die Sie mir jederzeit mitteilen können.

Herzlichst Ihr

Thomas Auler

FDP-Bezirksvorsitzender Eifel-Hunsrück

Ihre Direktkandidaten zur Bundestagswahl im Bezirk

Im Jahr 2013 treten 4 Direktkandidaten in den Wahlkreisen unseres Bezirken für die FDP an und werben um Ihre Stimme:

 

Wahlkreis 201

Mosel/Rhein-Hunsrück

Wahlkreis 202

Bad Kreuznach

 
06Woellstein181005
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Werner Wöllstein

aus Kirchberg

Mehr zur Person…

Klaus-Jürgern Friedrich

aus Bad Kreuznach

Mehr zur Person…

Webseite (extern)

 

Wahlkreis 203

Bitburg

Wahlkreis 204

Trier

WeberMarco_web
MeineHenrick_web

Marco Weber

aus Lissendorf

Mehr zur Person…

Webseite (extern)

Henrick Meine

aus Trier

Mehr zur Person…

Webseite (extern)

Die weiteren Direktkandidaten in Rheinland-Pfalz sowie die Landesliste 2013 finden Sie auf der Webseite des Landesverbandes.

Die verlinkten Profile wurden freundlicherweise bereitgestellt vom Landesverband.