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Umfangreiches Maßnahmenpaket für den ländlichen Raum verabschiedet

Berlin, 29.11.2012 Dr. Edmund Geisen: Ich freue mich, dass die christlich-liberale Regierungskoalition mit ihrem Antrag „Zukunft für ländliche Räume – Regionale Vielfalt sichern und ausbauen“ ein umfangreiches Maßnahmenpaket vorgelegt hat.

    Gerade bei uns in den ländlichen Räumen ist der demografische Wandel seit längerem spürbar.

Die Geburtenraten sind rückläufig, den Firmen fehlt es an Arbeitskräften. Hier müssen wir gegensteuern. Nur wenn Leben und Arbeiten auf dem Land attraktiv bleibt, erhalten wir die große regionale Vielfalt in Deutschland und die ländlichen Räume als Stützpfeiler unserer Gesellschaft.

Der Schlüssel für die Stabilisierung der ländlichen Räume ist der Erhalt ihrer Multifunktionalität. Daher haben wir überlegt, wie die Wirtschaft, insbesondere der innovative Mittelstand, auf dem Land langfristig gestärkt werden kann. Dazu gehört vor allem der Ausbau der Infrastruktur, sowohl Straße und Schiene wie auch Breitband- und der Netzausbau. Daneben haben wir Maßnahmen aufgeführt, um die Land- und Forstwirtschaft als zentralen Wirtschaftsfaktor im ländlichen Raum zu stärken. Als weiteren Schwerpunkt setzen wir auf eine nachhaltige Raumentwicklung, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen landwirtschaftlicher und siedlungsbezogener Flächennutzung zu sichern. Es darf keine weitere wertvolle Fläche mehr aus der Produktion genommen werden; stattdessen müssen andere Ausgleichsmaßnahmen zum Zuge kommen. Der Tourismus trägt inzwischen maßgeblich zur Attraktivität der ländlichen Räume bei und wird gestärkt.

Die Daseinsvorsorge muss zukunftsfest gemacht werden. Die Koalition geht bereits gegen den Ärztemangel auf dem Lande vor. Nötig ist die intensive Nutzung von Lebensarbeitszeitkonten für altersgerechte Arbeit, vermehrte Anstrengungen für die Kinderbetreuung und die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Wir müssen daneben besonders darauf achten, die Symbiose von Stadt und Land zu erhalten und zur Entzerrung der Ballungsgebiete beizutragen.
Starke ländliche Räume nützen unserem gesamten Land. Wir haben im Antrag umfangreiche Maßnahmen aufgeführt, um günstige Rahmenbedingungen zu schaffen. Erste Schritte zur Umsetzung – wie beim Ehrenamt, dem TKG und im Baugesetzbuch – sind gemacht.

Geisen in Arbeitsgruppe „Ländlicher Raum“ berufen

(Berlin, 17.02.2012) Edmund Geisen, FDP-Bundestagsabgeordneter aus Daun, freut sich sehr, dass er von den Fraktionsvorsitzenden der Koali- tionsfraktionen Volker Kauder, Rainer Brüderle und Christa Hasselfeldt in die neu eingerichtete Arbeitsgruppe „Ländlicher Raum“ berufen worden ist.
Dieses 15-köpfige Gremium wird die Herausforderungen und Probleme des ländlichen Raumes analysieren und zeitnah ein Programm für den ländlichen Raum erarbeiten. Im Mittelpunkt stehen Vorschläge zur Vermeidung oder Verringerung eines Stadt-Land-Gefälles. Jüngstes Beispiel ist die flächendeckende Breitbandversorgung – aber auch der Verlust landwirtschaftlicher Nutzflächen.
Der Erhalt prosperierender ländlicher Räume ist für Edmund Geisen zentral, sie sind für ihn der Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Mehr als 65 Prozent der Deutschen leben und arbeiten außerhalb großstädti- scher Ballungsgebiete in ländlichen Regionen. Die Attraktivität der ländlichen Räume mit ihren vielfältigen Kulturlandschaften ist durch die Landbewirtschaftung entstanden – gleichzeitig kann die Landwirtschaft allein die ländlichen Räume nicht erhalten. Die dort lebenden Men- schen müssen attraktive Lebens- und Arbeitsbedingungen vorfinden, sie dürfen nicht von der technologischen Entwicklung abgehängt werden.
Für den liberalen Politiker ist klar: „Wir müssen auch in Zukunft die ländlichen Räume weiter fördern. Regionale Wertschöpfung, sozialer Frieden und Schutz von Natur- und Umwelt sollten uns das wert sein.“

Webseite Edmund Geisen